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Am 9. September 1409 erteilt Papst Alexander V. die Genehmigung zur Errichtung der Alma Mater Lipsiensis

Nach Prag (1348), Wien (1365), Heidelberg (1386), Köln (1388 bis 1789; 1919), Erfurt (1392 bis 1816); 1998/99) und Würzburg (1402 bis 1413; 1582) war Leipzig die siebte Universitätsgründung innerhalb der Grenzen des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“. Leipzig war die erste Universitätsstadt im Nordosten des Reiches. Leipzig, gut erreichbar an Handelsstraßen gelegen, mit bildungsfreudigen Bürgern, übernahm auch das Einzugsgebiet der Universität Prag, die durch den Auszug vieler Studenten und Professoren an Bedeutung verlor.

Das Leipziger Universitätssiegel

Das große Universitätssiegel, oder auch „sigillum maiestatis“, wurde nur zu besonderen Beurkundungen der Gesamtuniversität benutzt – entsprechend selten war auch sein Gebrauch. 1419 wurde es zum ersten Male erwähnt, es war aus vergoldetem Metall und blieb in einer eisernen Truhe stets sorgfältig verschlossen. Universitätsarchiv Leipzig.

Das Augusteum der Universität Leipzig, die Paulinerkirche und das Café Felsche, um 1928

Blick auf das Augusteum der Universität Leipzig, die Paulinerkirche und das Café Felsche. Von 1892 bis 1897 wurde das Gebäude von Arwed Rossbach umgebaut. An das Augusteum wurden ein Mittel- und einen Westflügel (1896) angebaut: das Johanneum, Albertinum und Paulinum. Die Fassaden der Paulinerkirche und des Augusteums erhielten neue Neorenaissance und Neogotikfassaden. Der Leipziger Zuckerbäcker Wilhelm Felsche ließ an der Einmündung der Grimmaischen Straße sein berühmtes und von der Leipziger Gesellschaft stark frequentiertes Café français mit Flanierterrasse, ab 1914 Café Felsche, neben der Paulinerkirche errichten. Es wurde im Luftangriff auf Leipzig 1943 zerstört.

Strafe abbrummen im Leipziger Universitätskarzer

Der Gläub’ger Schar mich ewig jaget. Sag an, wie kann ich ihr entgehn? Die Wirthe, Ladenschwengel, Schuster und der Schneider / Belagern stets mein Haus; Barbir, Friseure und so weiter, Nein, länger halt ich’s nicht mehr aus. Carl Friedrich Lange, Schullehrersohn aus Buchheim in Sachsen, am 21. Mai 1835 als Student der Rechte immatrikuliert, verbüßte… Strafe abbrummen im Leipziger Universitätskarzer weiterlesen